BIA BIA
BIA

BIA wird global mit "Beijing BIA"

Unter dem Namen „Beijing BIA Automotive“ ist BIA ein Joint Venture mit dem deutsch-chinesischen Partner Beijing WKW eingegangen. Die geschäftlichen Aktivitäten von BIA in China nehmen nun Fahrt auf.

In der Nähe von Peking wurde bereits eine 8.000 m2 große Halle für die Fertigung errichtet. Die Galvanoanlage wurde streng nach deutschen Standards beauftragt. Dies gilt nicht nur für die gewünschte Qualität sondern auch für die Sicherheitsausstattung. Auch die Abwasseranlage wird ebenfalls den modernen Ansprüchen einer deutschen Anlage entsprechen. Mit dieser Technologie setzt BIA auch in Sachen Umweltschutz in China ein Zeichen. BIA hat einen eigenen Galvanotechniker vor Ort installiert, der Aufbau und Inbetriebnahme begleitet.

Das neue Unternehmen wird räumlich an die Produktion des Partners angegliedert, der sich bisher schwerpunktmäßig mit Aluminiumbauteilen für die Automobilindustrie befasst. Der Partner beschäftigt bei Peking über 3000 Mitarbeiter und verfügt bereits über große Erfahrungen im chinesischen Markt. Das wird Beijing BIA den Einstieg vor Ort erleichtern. Noch im Sommer 2012 soll die Anlage, die sowohl Interieur- als auch Exterieurteile fertigen wird, ihren Betrieb aufnehmen. Zufrieden kehrten die beiden BIA Geschäftsführer Andreas Fiedler und Jörg Püttbach nun aktuell aus China zurück. „Der Aufbau der Anlage ist voll im Plan“, freut sich Jörg Püttbach. „Es ist schön, die Anlage wachsen zu sehen“. Ende Juni soll die Anlage stehen. Danach geht es in die Qualifizierung. BIA hofft, noch dieses Jahr mit ersten Serien starten zu können.

„Unser Ziel ist es“, so Geschäftsführer Jörg Püttbach, „den globalen Strategien Rechnung zu tragen. Fast alle unsere großen Kunden haben bereits Werke in China aufgebaut oder werden es in Kürze tun.“ Die Kunden signalisieren großes Interesse an Beijing BIA und an der Möglichkeit, direkt aus China für den dortigen Markt beliefert zu werden.

Die Arbeitsplätze in Solingen werden von den Aktivitäten in China nicht betroffen sein, da Beijing BIA ausschließlich für den chinesischen Markt produzieren wird.